Berlin (dpa) - Für Wochenendpendler und Urlauber hat am frühen Morgen ein chaotisches Wochenende begonnen. Wenige Stunden nach dem Start des bundesweiten Streiks der Lokführer fuhren nur etwa 30 Prozent der Fernzüge der Deutschen Bahn. Auch im Regional- und S-Bahn-Verkehr rollten die Züge nach einem Notfahrplan. Die Lokführergewerkschaft GDL hatte den Streik im Tarifkonflikt mit der Bahn trotz eines neuen Angebots des Konzerns vom Freitag nicht abgesagt. Die Offerte hatte sie abgeschmettert. Der Streik endet am Montagmorgen um 4.00 Uhr.