Vatikanstadt (AFP) Der konservative US-Kardinal Leo Burke erwartet nach seiner heftigen Kritik am Umgang von Papst Franziskus mit der Synode zur Familie, dass er einen wichtigen Posten in der Kurie verliert. Der Kardinal, der seit dem Jahr 2009 dem obersten Gericht des Heiligen Stuhls vorsteht, sagte dem Onlinemagazine "Buzzfeed News" am Freitagabend, ihm sei gesagt worden, ihm werde die vorwiegend repräsentative Aufgabe der Leitung des Souveränen Malteserordens übertragen. Demnach wurde er allerdings noch nicht offiziell über die Versetzung informiert, mit der er aus der Kurie entfernt würde.