Genf (dpa) - Die Zahl der Ebola-Fälle in Westafrika ist auf mehr als 10 000 gestiegen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind 10 141 Menschen an der Seuche erkrankt, 4922 davon sind gestorben.  Experten gehen weiterhin von  einer hohen Dunkelziffer aus.  Im Vergleich zur jüngsten Erhebung, die vor drei Tagen veröffentlicht wurde, hat es im am meisten betroffenen Liberia weder neue Erkrankte noch weitere Tote gegeben. Allerdings ist in Sierra Leone die Zahl der Ebola-Fälle um fast 200 auf 3896 gestiegen.