Kairo (dpa) - Nach zwei Anschlägen auf Soldaten mit mindestens 31 Toten hat Ägypten über einen Teil der nördlichen Sinai-Halbinsel für drei Monate den Ausnahmezustand verhängt. Präsident Abdel-Fattah al-Sisi habe die Maßnahme nach einem Treffen mit dem Nationalen Verteidigungsrat ergriffen, berichteten staatliche Medien. Dazu gehört auch eine Ausgangssperre von 17.00 bis 7.00 Uhr. Zugleich wurde der Grenzübergang Rafah zum palästinensischen Gazastreifen geschlossen. Bei der Explosion einer Autobombe an einem Kontrollpunkt wurden laut Berichten 28 Soldaten getötet und 30 weitere verletzt.