Bagdad (AFP) Binnen wenigen Tagen haben Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) mehr als 200 Angehörige eines irakischen Familienclans getötet. Nach übereinstimmenden Angaben vom Sonntag töteten die IS-Milizionäre in der westirakischen Povinz Anbar gezielt Mitglieder der Familie Albu Nimr, wobei die Angaben zum Zeitraum der mutmaßlichen Hinrichtungen zwischen drei und zehn Tagen variierten. Der Polizeioffizier Schaaban al-Obaidi bezifferte die Zahl der Opfer auf mehr als 200. Der stellvertretende Provinzchef von Anbar, Faleh al-Essaui, sprach von 258 Todesopfern.