Washington (AFP) Pläne des US-Verteidigungsministeriums zur Schaffung eines neuen Auslandsgeheimdiensts stoßen laut einem Pressebericht im Kongress auf Widerstand. Die "Washington Post" berichtete am Samstagabend, der bestehende Militärgeheimdienst DIA werde maximal 500 Agenten für den neuen Dienst ausbilden und entsenden. Dies seien nur halb so viele, wie vom Pentagon ursprünglich geplant. Laut dem Bericht soll auch der Plan für die Ausbildung der Agenten überarbeitet werden. Demnach fürchtet der Kongress die Schaffung einer teuren Konkurrenz zum Auslandsgeheimdienst CIA.