Berlin (AFP) Kritik an den Freihandelsabkommen zwischen der EU und zahlreichen vorwiegend afrikanischen Ländern hat der Afrika-Beauftragte von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Günter Nooke (beide CDU), geübt. Er warnte laut einer Vorabmeldung vom Dienstag im ARD-Magazin "Report Mainz" davor, die europäischen Regierungen sollten "nicht mit den Wirtschaftsverhandlungen kaputt machen, was man auf der anderen Seite als Entwicklungsministerium versucht aufzubauen". Auch der UN-Wirtschaftsexperte für Ostafrika, Andrew Mold, sieht laut "Report Mainz" die afrikanische Wirtschaft durch die Abkommen langfristig bedroht.