Kinshasa (AFP) In der Demokratischen Republik Kongo ist ein Armeegeneral wegen Kriegsverbrechen in den Jahren 2003 und 2004 zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Nach Überzeugung des zuständigen Militärgerichts in Kinshasa beging Rebellenführer Jérôme Kakwavu zwei Morde, zudem legten ihm die Richter mehrere Fälle von Vergewaltigung und Folter zur Last. Als Anführer der Miliz FAPC habe Kakwavu zudem keine "ausreichenden Maßnahmen" ergriffen, um Kriegsverbrechen seiner Soldaten zu verhindern. Das Strafmaß lag über der von der Anklage geforderten achtjährigen Haftstrafe.