Kiel (SID) - Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel könnte bei einer Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 an Hamburg mit zwei olympischen Segelzentren als Alternativen aufwarten. Neben dem bekannten Olympia-Revier von 1972 in Schilksee stünde auch noch das Areal in Holtenau zur Verfügung. Geplant sind dort mehrere Neubauten auf dem ehemaligen Marineflieger-Areal.

Gegenkandidat von Kiel ist Lübeck-Travemünde. Sollte nicht Hamburg, sondern Berlin der deutsche Olympia-Bewerber sein, wäre Rostock-Warnemünde der olympische Hafen. Darauf hat sich die deutsche Hauptstadt bereits festgelegt. Die Entscheidung zwischen Hamburg und Berlin soll im März kommenden Jahres fallen.

Bei einem Besuch von Hamburgs Innensenator Michael Naumann am Freitag an der Förde pries Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer die Vorzüge seiner Stadt: "Kiel ist die Welthauptstadt des Segelns. Wir sind Deutschlands einziger Segel-Olympiastützpunkt und Segel-Bundesstützpunkt. Das sind im Bundesvergleich einmalige Pluspunkte."