München (AFP) Das Bundesverfassungsgericht soll entscheiden, ob die Vorschriften zur sogenannten Einheitsbewertung von Grundstücken verfassungswidrig sind. Diese Auffassung vertritt der Bundesfinanzhof (BFH) laut einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss und legte daher die Frage den Richtern in Karlsruhe vor. Die höchsten Finanzrichter meinen, dass die Einheitsbewertung gegen das Gleichheitsgebot verstößt, weil sie seit 1964 unverändert geblieben ist. (Az. II R 16/13)