Brüssel (dpa) - Deutschland beteiligt sich vor allem mit Waffenlieferungen an die Kurden im Nordirak am Bündnis gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Die Bundeswehr lieferte den Peschmerga-Kämpfern unter anderem 16 000 Gewehre, 30 Panzerabwehrwaffen vom Typ "Milan" mit 500 Raketen, 240 Panzerfäuste und 10 000 Handgranaten.

Dazu kamen rund 100 Lastwagen, geschützte Fahrzeuge vom Typ "Dingo" sowie Gefechtshelme und andere Ausrüstungsgegenstände. Die ersten Waffen trafen am 25. September in der Kurden-Hauptstadt Erbil ein. Derzeit erwägt die Bundesregierung nach Angaben von Außenminister Frank-Walter Steinmeier eine Ausweitung der militärischen Ausbildungshilfe. Die Entscheidung soll noch vor Weihnachten fallen.

Bundeswehr zu Waffenlieferungen