Hamburg (SID) - Entgegen seinen bisherigen Plänen verzichtet Klaus-Michael Kühne, milliardenschwerer Investor beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, auf eine Umwandlung eines Kredits von 25 Millionen Euro in Anteile an der im Juli installierten HSV-Fußball AG. Das bestätigte Frank Wettstein, Finanzvorstand bei den Hanseaten, der Bild-Zeitung.

Dies bedeutet für die finanziell ohnehin klammen Norddeutschen, dass diese Summe an den Schweizer Milliardär in drei Raten bis 2017 zurückgezahlt werden muss. Weitere Rückforderungen stehen dem Traditionsverein bis 2019 ins Haus, der HSV hatte via Fananleihe 17,5 Millionen Euro für den Bau eines Nachwuchszentrums "HSV-Campus" eingesammelt.

Derzeit ist noch unklar, ob diese anstehenden Rückzahlungen die Lizenz des Bundesliga-14. in Gefahr bringen könnten. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) entscheidet darüber im Frühjahr kommenden Jahres.