Dortmund (SID) - Borussia Dortmunds Klub-Chef Hans-Joachim Watzke will die neuen Erkenntnisse im Fall Marco Reus nicht weiter kommentieren. Nach WDR-Informationen soll der 25 Jahre alte Nationalspieler, der jahrelang ohne Führerschein mit dem Auto unterwegs war, bei einer Kontrolle einen gefälschten niederländischen Führerschein vorgezeigt haben.

"Auch dieser Vorgang ist ganz offensichtlich strafrechtlich bewertet worden. Mehr kann ich zu diesem Thema nicht sagen", sagte Watzke der Bild-Zeitung. Gegen Reus wurde auch wegen Urkundenfälschung ermittelt. Das Ermittlungsverfahren wurde allerdings eingestellt, weil dem Ex-Gladbacher wegen Fahrens ohne Führerschein bereits eine höhere Strafe drohte. 

Reus muss 540.000 Euro Strafe zahlen, weil er sich ohne Fahrerlaubnis hinters Steuer gesetzt hatte und mehrmals wegen zu schnellen Fahrens geblitzt worden war.