Peking (AFP) Im Südwesten Chinas hat sich eine Tibeterin laut Medienberichten aus Protest gegen die Politik Pekings angezündet. Die 20-jährige Frau sei ihren schweren Verletzungen erlegen, meldete der US-Rundfunksender Radio Free Asia (RFA) am Dienstag unter Berufung auf örtliche Quellen. Demnach lebte die Tibeterin mit ihren Eltern als Nomadin. Sie steckte sich im Distrikt Aba in der Provinz Sichuan im Himalaya in Brand. Laut RFA wurde der Bruder der jungen Frau nach der Selbstverbrennung von der Polizei abgeführt.