Moskau (AFP) Die russische Regierung hat einem Zeitungsbericht zufolge die großen Staatskonzerne angewiesen, zur Stützung des Rubels einen Teil ihrer Devisenreserven zu verkaufen. Die Wirtschaftszeitung "Kommersant" berichtete am Dienstag, die Anweisung sei an den Gaskonzern Gazprom, die Ölfirmen Rosneft und Sarubeschneft sowie die Diamanthersteller Alrosa und Kristall ergangen. Sie seien aufgefordert worden, bis Anfang März alle Devisen zu verkaufen, die sie seit Anfang Oktober angehäuft haben. Diese könnten sich auf bis zu 50 Milliarden Dollar (41 Milliarden Euro) summieren.