Paris (AFP) Eine Insekten fressende Fledermausart hat möglicherweise die Ebola-Epidemie ausgelöst, an der in Westafrika bereits mehr als 7700 Menschen gestorben sind. Zu diesem Schluss kommt eine Forschergruppe, die unter Federführung des Berliner Robert-Koch-Instituts in Guinea nach dem Ursprung der Seuche suchte. Der am Dienstag in der Fachzeitschrift "EMBO Molecular Medicine" veröffentlichten Studie zufolge wurde ein zweijähriger Junge, mit dem die Ausbreitung der Epidemie begonnen hatte, möglicherweise von Fledermäusen der Art Mops condylurus infiziert.