Jerusalem (AFP) Die Zahl der jüdischen Siedler im besetzten Westjordanland ist im abgelaufenen Jahr um knapp vier Prozent auf fast 400.000 gestiegen. Wie das israelische Innenministerium am Donnerstag mitteilten, lebten Ende 2014 insgesamt 389.250 jüdische Siedler in dem von Israel besetzten Palästinensergebiet. Die größten Kolonien waren Modiin Ilit westlich von Ramallah mit knapp 65.000 Einwohnern und Beitar Ilit südlich von Jerusalem mit rund 50.000 Einwohnern. In der Statistik nicht eingerechnet sind die rund 200.000 Israelis, die in rund einem Dutzend Siedlungen im von Israel annektierten Ost-Jerusalem leben.