Paris (dpa) - Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq will seinen islamkritischen Roman "Soumission" zunächst nicht mehr bewerben. Der Autor sei tief betroffen vom Tod seines Freundes Bernard Maris, der bei dem Mordanschlag auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" getötet wurde. Das sagte sein Agent der Nachrichtenagentur AFP. Laut France Info will Houellebecq Paris in verlassen. Der Anschlag mit zwölf Toten wurde am Tag des Erscheinens des Buches verübt. Houellebecq beschreibt darin das Leben in Frankreich unter einem muslimischen Präsidenten.