Osnabrück (dpa) - Die EZB verlangt von Griechenland und anderen Krisenländern weitere Reformbemühungen. Länder, die Wettbewerbsnachteile hätten, seien gefordert, dem entgegenzuwirken und nicht fortlaufend Anforderungen an die Währungspolitik zu stellen, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Yves Mersch der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Möglichkeiten der Währungshüter kämen irgendwann an ihr Ende. Die EZB hatte vorgestern entschieden, mehr als eine Billion Euro in Staats- und Unternehmensanleihen zu stecken.