Grasse (AFP) Im Prozess gegen ein französisches Rentnerpaar, das jahrzehntelang im Besitz von 271 unbekannten Werken des Malers Pablo Picasso gewesen sein soll, hat die Staatsanwaltschaft eine fünfjährige Bewährungsstrafe gefordert. Das Paar habe der Menschheit Schaden zugefügt, weil die Werke "der ganzen Welt 40 Jahre lang vorenthalten wurden", sagte Staatsanwalt Laurent Robert am Donnerstag vor Gericht im südfranzösischen Grasse. Er sei davon überzeugt, dass sich der 75 Jahre Pierre Le Guennec und seine Ehefrau Danielle der Hehlerei schuldig gemacht hätten.