Lille (AFP) Im Zuhälterei-Prozess gegen Dominique Strauss-Kahn hat sich am Donnerstag alles um ein "Junggesellen"-Appartement in Paris gedreht, das der einstige IWF-Chef für Sexpartys mit Callgirls zur Verfügung stellte. Er habe einen "diskreten" Ort für Treffen mit politischen Freunden und mit Frauen gebraucht, begründete der damals verheiratete Strauss-Kahn vor dem Gericht in Lille die Anmietung der Wohnung unter dem Namen eines Freundes. Er blieb aber dabei, dass er nicht gewusst habe, dass die Frauen bei den Sexpartys Prostituierte gewesen seien.