Brüssel (dpa) - Die geplante Milliarden-Wachstumsinitiative für Europa hat eine wichtige Hürde genommen. Die EU-Finanzminister billigten heute die Einrichtung eines neuen Topfes von 21 Milliarden Euro zum Anschieben von Investitionen in Energie- oder Verkehrsnetze. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble begrüßte den Beschluss. Nun muss das Europaparlament noch zustimmen. Das Vorzeigevorhaben von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker soll am Ende Investitionen im Umfang von 315 Milliarden Euro anstoßen - das Geld soll aber größtenteils von privaten Investoren kommen.