Düsseldorf (dpa) - Der geplante radikale Strategiewechsel beim größten deutschen Energiekonzern Eon hat tiefe Spuren in der Bilanz hinterlassen. Das Unternehmen schrieb im vergangenen Jahr unter dem Strich einen Verlust von 3,2 Milliarden Euro, wie es in Düsseldorf hieß. Das ist der höchste Fehlbetrag seit der Gründung von Eon im Jahr 2000. Hauptgrund war eine harte Bestandsaufnahme über den tatsächlichen Wert von vielen Geschäften als erster Schritt des Konzernumbaus. Das führte zu Abschreibungen von 5,4 Milliarden Euro, auf die der Konzern aber schon vor Monaten eingestimmt hatte.