Karlsruhe (SID) - Fußball-Zweitligist Karlsruher SC will sich in Zukunft "nicht noch einmal" von den eigenen Fans zu einer ähnlichen Aktion wie dem Trikot-Rücktausch am Montag nach dem Spiel gegen RB Leipzig (0:0) drängen lassen. "Wir können den Vorfall bestätigen", sagte KSC-Sportdirektor Jens Todt zu Sport1: "Dieser wurde von dem Mitarbeiter in diesem konkreten Moment so gehandhabt, da er deeskalieren wollte. Wir haben das intern aufgearbeitet und besprochen und uns darauf verständigt, uns künftig nicht noch einmal zu so etwas drängen zu lassen."

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff hatten der Leipziger Diego Demme und der Karlsruher Philipp Max ihre Trikots getauscht. Die KSC-Fans, die die Abfahrt der Gästemannschaft mit einer Blockade lange Zeit verhinderten, hatten daraufhin lautstark einen Trikot-Rücktausch von den KSC-Verantwortlichen gefordert. Daraufhin war ein KSC-Sicherheitsbeauftragter mit dem Demme-Trikot in den Händen in die Gäste-Kabine gekommen und hatte um einen Rücktausch gebeten.