Kiel (dpa) - Für die tödlichen Schüsse auf einen Abteilungsleiter des Rendsburger Finanzamts muss sich ein Steuerberater vor dem Kieler Landgericht verantworten. Die Anklage wirft dem 55-Jährigen heimtückischen Mord vor. Sein Verteidiger hat angekündigt, dass sein Mandat zwar die Tat gestehen will, den Vorwurf der Heimtücke aber bestreitet. Der Steuerberater hatte sich laut Anklage seit längerem mit den Mitarbeitern des Finanzamtes gestritten. Er soll geplant haben, sein Opfer am 1. September 2014 in dessen Büro zu erschießen. Er schoss auf den Sachgebietsleiter, der später im Krankenhaus starb.