Berlin (SID) - Der deutsche Meister BR Volleys hat das Final Four der Champions League in Berlin auf Platz drei abgeschlossen. Im kleinen Finale setzte sich der Gastgeber in der Max-Schmeling-Halle in einem Fünf-Satz-Krimi gegen den polnischen Spitzenklub PGE Skra Belchatów mit 3:2 (25:21, 19:25, 25:20, 26:28, 23:21) durch.

Im Endspiel bezwang Favorit Zenit Kasan/Russland Asseco Resovia Rzeszow aus Polen mit dem deutschen Nationalspieler Jochen Schöps 3:0 (25:22, 25:23, 25:21). Kasan gewann zum dritten Mal die Königsklasse.

"Das ist ein atemberaubendes Gefühl, wir haben die besten Fans der Welt", sagte Volleys-Spielführer Scott Touzinsky: "Wir sind auch wegen der unglaublichen Leistung unserer Anhänger zurückgekommen." Auch Trainer Mark Lebedew war begeistert: "Das ist ein unglaublicher Tag für die gesamte Mannschaft, eine Belohnung für die Arbeit über Jahre."

Vor rund 9000 Zuschauern konnte das Team von Lebedew in den entscheidenden Phasen überzeugen, leistete sich allerdings auch eine Schwächephase im zweiten Durchgang. Am Ende bewies das Team um Olympiasieger Scott Touzinsky Nervenstärke.

Am Samstag hatte Berlin trotz einer respektablen Leistung das Halbfinale gegen Kasan mit 1:3 verloren. Das Final Four fand zum ersten Mal in Deutschland statt, die BR Volleys waren als Ausrichter automatisch qualifiziert.