Potsdam (dpa) - Nach vier Verhandlungsrunden und mehreren Warnstreiks gibt es ein Tarifergebnis für die rund 800 000 Angestellten der Länder. Der Kompromiss im Detail:

- Rückwirkend zum 1. März gibt es 2,1 Prozent MEHR GELD. Auf das so gestiegene Entgelt kommen im kommenden Jahr noch einmal 2,3 Prozent drauf, mindestens aber 75 Euro.

- INSGESAMT steigen die Entgelte damit um durchschnittlich 4,61 Prozent, in unteren Entgeltgruppen sogar um bis zu 6,87 Prozent.

- Bei der ALTERSVORSORGE gibt es keine Einschnitte in der Leistung, es werden aber Zusatzbeiträge fällig.

Im Westen heißt das, dass auf den bisherigen Arbeitnehmeranteil von 1,41 Prozent in diesem Jahr 0,2 Prozent draufkommen. Im nächsten Jahr liegt der Zusatzbeitrag bei 0,3 Prozent, 2017 bei 0,4 Prozent vom Bruttolohn.

Im Osten liegt der Beitrag derzeit bei 2,0 Prozent für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Für die Arbeitnehmer steigt er in den drei Jahren um jeweils 0,75 Prozentpunkte, liegt 2017 also bei 4,25 Prozent. Dafür steigt im Osten das Weihnachtsgeld in mehreren Schritten auf West-Niveau.

Die Zusatzbeiträge reichen über die Laufzeit des Tarifvertrags bis Ende 2016 hinaus.

- Die AZUBIS bekommen in diesem und im nächsten Jahr jeweils 30 Euro monatlich mehr und einen Tag mehr Urlaub.

- Insgesamt kostet der Abschluss die ARBEITGEBER in diesem Jahr 650 Millionen Euro, 2016 noch einmal 1,5 Milliarden.

DBB zur Einkommensrunde 2015

Verdi zur Tarifrunde 2015

GEW zur Lehrereingruppierung

GEW zu Forderung der Länder nach Änderung bei Altersvorsorge

GEW-Bilanz zu den Warnstreiks

Tarifforderung

Länder-Position zu Tarifforderung

Tarifvertrag für die Länder 2013

TdL zu Tarifrunde öffentlicher Dienst Länder 2015

Tarifrunde öffentlicher Dienst Länder 2013

Tarifrunden Länder

Tarifrunden 2014 Forderungen