Düsseldorf (dpa) - Fast eine Woche nach dem Absturz des Germanwings-Flugzeugs in Frankreich mit 150 Toten bleibt der zweite Flugschreiber der Maschine unauffindbar. Lufthansa-Manager Kay Kratky verwies auf eine mögliche Beschädigung des Geräts. Das Flugzeug sei mit Tempo 800 und damit mit unvorstellbarer Wucht an dem Bergmassiv zerschellt, sagte Kratky in der ARD-Talkshow "Günther Jauch". "Es könnte sein, dass die Belastung hier zu groß war und er keine Signale sendet." Die Ermittler erhoffen sich von den Daten auf dem Flugschreiber Aufschluss darüber, was an Bord des Airbus geschah.