Wolfsburg (dpa) - In der Führungskrise bei Europas größtem Autobauer Volkswagen ist derzeit keine schnelle Lösung in Sicht. Auch am dritten Tag nach der Attacke des VW-Patriarchen Ferdinand Piëch auf VW-Chef Martin Winterkorn ist nicht abzusehen, wie der Konflikt zu einer Lösung kommen könnte. So steht laut dpa weder eine außerplanmäßige Sitzung des Aufsichtsrats noch ein Treffen des Präsidiums im Raum. Allerdings berichtet das "Handelsblatt", Winterkorn und Piëch setzten sich demnächst an einen Tisch. Piëch hatte sich öffentlich von seinem "Ziehsohn" Winterkorn distanziert.