Düsseldorf (AFP) Fast vier von zehn Arbeitnehmern hierzulande haben im vergangenen Jahr kein Normalarbeitsverhältnis gehabt, sondern in Teilzeit gearbeitet, als Minijobber oder als Leiharbeiter. Insgesamt rund 39 Prozent seien einer sogenannten atypischen Beschäftigung nachgegangen, ergab eine am Montag veröffentlichte Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Gegenüber 2013 sei der Anteil leicht gestiegen. In manchen westdeutschen Städten und Landkreisen hätten Teilzeitstellen, Minijobs und Leiharbeit sogar einen Anteil von deutlich mehr als 50 Prozent an allen abhängigen Hauptbeschäftigungsverhältnissen - Beamte und Selbständige ausgenommen.