Paris (AFP) Nach der jüngsten Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer hat der libysche Außenminister Mohamed Dayri die "Schleuser des Todes" in seinem Land verurteilt. "Die Flüchtlinge waren von einem Gebiet aus gestartet, das unter der Kontrolle von Milizen ist", sagte Dayri am Dienstag telefonisch der Nachrichtenagentur AFP. Er verwies darauf, dass die international anerkannte Regierung in Libyen, das von Kämpfen zwischen rivalisierenden Milizen und Stämmen zerrüttet wird, diese Gruppen nicht kontrolliere.