Kathmandu (AFP) Aktivisten haben nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal vor einer Zunahme des Menschenhandels in den betroffenen Gebieten gewarnt. Vor allem obdachlos gewordene Frauen und Kinder seien in Gefahr, warnte die Nichtregierungsorganisation Maiti Nepal am Mittwoch. An der durchlässigen Grenze zu Indien sei bereits ein Anstieg verdächtiger Fälle registriert worden. Dort hatte es in der Vergangenheit immer wieder Fälle von Menschenhandel gegeben, wobei Frauen und Kinder aus Nepal in Sklaverei und Prostitution gezwungen werden.