München (dpa) – Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, hat den Vorwurf des versuchten Prozessbetrugs im Kirch-Verfahren zurückgewiesen. Fitschen habe in Zusammenhang mit dem Kirch-Verfahren zu keinem Zeitpunkt gelogen oder betrogen, sagte er heute vor dem Landgericht München. Auch sein Vorgänger Josef Ackermann, und der ehemalige Aufsichtsratschef Clemens Börsig wiesen die Vorwürfe vor Gericht zurück. Die Anklage wirft den Ex-Managern vor, nach einem gemeinsamen Tatplan vor Gericht die Unwahrheit gesagt zu haben, um Schadenersatzforderungen der Kirch-Erben abzuwehren.