Frankfurt/Main (dpa) - Der nächste Lokführerstreik soll nach Angaben aus Gewerkschaftskreisen länger dauern als der Ausstand von Anfang Mai. Es liege in der Logik eines Tarifkonflikts, dass man den Arbeitskampf steigere, sagte eine mit den Planungen vertraute Person heute der Deutschen Presse-Agentur. Ein unbefristeter Streik als letzte Eskalationsstufe sei aktuell nicht vorgesehen. Ob der Streik noch vor Pfingsten beginnt, war zunächst unklar. Nähere Einzelheiten will der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky heute in Berlin bekanntgeben.