Peking (AFP) Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat die oft illegale Fischerei chinesischer Unternehmen vor der Küste Westafrikas kritisiert. In den vergangenen fast drei Jahrzehnten sei die Zahl der Schiffe unter chinesischer Flagge oder in chinesischem Besitz dort von 13 im Jahr 1985 auf 462 im Jahr 2013 gestiegen, hieß es in einem am Mittwoch in Peking veröffentlichen Greenpeace-Bericht. In 114 Fällen sei nachgewiesen worden, dass der Fischfang illegal war: Die Schiffe hätten keine Lizenz gehabt oder hätten in geschützten Regionen gefischt. In 60 Fällen davon sei das staatliche chinesische Fischerei-Unternehmen CNFC involviert gewesen - es soll die Fischerei in fernen Gewässern entwickeln.