Straßburg (dpa) - Die Europäische Union geht schärfer gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung vor. Alle 28 EU-Staaten müssen künftig erstmals Register mit den Eigentümern von Unternehmen und Stiftungen führen. Entsprechende Anti-Geldwäsche-Regeln beschloss das Europaparlament in Straßburg. Damit will die EU verhindern, dass Briefkastenfirmen Schwarzgeld aus Drogenhandel oder Terrorismus waschen können. Behörden, aber auch Journalisten haben Einsicht in die öffentlichen Register. Die EU-Staaten müssen die Richtlinie binnen zwei Jahren in nationales Recht umsetzen.