Washington (AFP) Die US-Behörden sind einem massiven Betrug angeblicher Wohltätigkeitsorganisationen auf die Schliche gekommen, die Spenden für Krebspatienten in Höhe von mehr als 187 Millionen Dollar (166 Millionen Euro) in die eigene Tasche gewirtschaftet haben sollen. Laut der am Dienstag in Arizona eingereichten Klage beschuldigen die Verbraucherschutzbehörde FTC und die Anklagebehörden aller Bundesstaaten die Verantwortlichen von insgesamt vier "Schein-Krebshilfen", den größten Teil der Spenden für Autos, Luxusreisen, Studiengebühren, Fitness-Abos, Konzertkarten oder Mitgliedsbeiträge für Partnerbörsen ausgegeben zu haben. Nur drei Prozent der Spenden gingen demnach an Krebspatienten.