Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat die jüngsten Angriffe des syrischen Regimes auf Wohnviertel in der Stadt Aleppo scharf verurteilt. Solange es "gezielte Angriffe auf die Zivilbevölkerung" gebe, sei es unmöglich, eine politische Lösung für den seit 2011 andauernden Konflikt zu finden, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte waren am Wochenende im Großraum Aleppo 184 Menschen getötet worden. Die meisten sollen durch sogenannte Fassbomben umgekommen sein, die mit Sprengstoff und Metallschrott gefüllt sind.