Rabat (AFP) Marokko hat zwei ausländische Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation Amnesty International ausgewiesen. Das Innenministerium in Rabat teilte am Donnerstag zur Begründung mit, die beiden hätten ohne behördliche Genehmigung Daten zu Migranten und Asylsuchenden erhoben. Amnesty bestätigte die Ausweisung und kritisierte das Vorgehen. Die Zusammenarbeit mit der Regierung in Rabat habe sich seit dem Start der Anti-Folterkampagne 2014 verschlechtert, bei der auch Marokko der Einsatz von Folter vorgeworfen worden war.