Mainz (dpa) - Nach sexuellen Übergriffen unter Kindern in einer katholischen Kita in Mainz könnten insgesamt mehr als 100 Mädchen, Jungen, Familienmitglieder und Erzieherinnen befragt werden. Der stellvertretende Leiter der Staatsanwaltschaft Mainz, Gerd Deutschler, sagte der Deutschen Presse-Agentur, grundsätzlich kämen alle dort betreuten Kinder zur Anhörung in Betracht, sofern sie nicht zu stark traumatisiert seien. Keines der 55 Kinder werde zur Aussage gezwungen. In der Kita "Mariä Königin" soll es schwere sexuelle Übergriffe, Erpressung und Gewalt unter den Kindern gegeben haben.