Leipzig (AFP) Sachsen und Bayern wollen die Grenzkontrollen verstärken. Nach den Erfahrungen rund um den G7-Gipfel könne man "nicht einfach wieder zur Tagesordnung übergehen", sagte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) der "Leipziger Volkszeitung" vom Montag. Zwar könne das Schengen-Abkommen nicht ausgehebelt werden. Es müsse aber darüber nachgedacht werden, bestehende Ausnahmeregelungen zu erweitern. Sachsen plant bei der bevorstehenden Innenministerkonferenz eine entsprechende gemeinsame Initiative mit Bayern. Er habe sich mit seinem bayerischen Ministerkollegen Joachim Herrmann (CSU) darauf geeinigt, das Thema bei der Innenministerkonferenz in Mainz auf die Tagesordnung zu setzen, sagte Ulbig.