Berlin (AFP) Die Bundesregierung setzt ihr Programm zur Rettung der jahrhundertealten Schriften von Timbuktu fort. Mit 350.000 Euro werde der Erhalt der islamischen Handschriften aus der Wüstenstadt im Norden Malis unterstützt, teilte das Auswärtige Amt am Montag mit. Beteiligt sind demnach die Gerda Henkel Stiftung und das Centre for the Study of Manuscript Cultures an der Universität Hamburg. Den Handschriften drohte nach der Eroberung Timbuktus durch islamistische Milizen im Jahr 2012 die Zerstörung, doch konnten sie nach Bamako in Sicherheit gebracht werden.