Rom (AFP) Die meisten Flüchtlinge, die aus dem Mittelmeer gerettet werden und nach Italien kommen, sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mehrfach traumatisiert. Die italienische Organisation Ärzte für Menschenrechte (Medu) führte darüber eine Langzeituntersuchung unter etwa hundert Asylbewerbern aus Westafrika und etwa 400 Flüchtlingen aus Eritrea in Italien, wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht hervorgeht. Bei ihrer Reise erlebten die meisten dieser Menschen Fürchterliches, sie leiden nach wie vor unter den Folgen.