Nairobi (AFP) Zehn Tage nach der Festnahme und Misshandlung eines Journalisten der Nachrichtenagentur AFP und des Radiosenders RFI in Burundi haben die beiden Medienhäuser scharf gegen die Untätigkeit der Behörden vor Ort protestiert. Die Aggression gegen "unseren bekannten und von allen Journalisten in Afrika respektierten Korrespondenten" dürfe nicht ungestraft bleiben, forderte am Mittwoch in Paris die AFP-Informationsdirektorin Michèle Léridon. "Die Verantwortlichen müssen verfolgt und bestraft werden." Dieser Forderung schloss sich auch RFI-Direktorin Cécile Megie an. Das Schweigen der burundischen Behörden sei nicht zu akzeptieren, erklärte sie weiter.