Berlin (AFP) Der aus dem früheren Salzbergwerk Asse zurückzuholende Atommüll soll voraussichtlich mit in das künftige Endlager für hochradioaktiven Atommüll eingelagert werden. Das teilte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Mittwoch in Berlin im Rahmen der Vorstellung des nationalen Entsorgungskonzepts für Atommüll mit. Hendricks machte damit deutlich, dass der Atommüll aus der Asse sowie möglicherweise weiterer Strahlenmüll aus der Urananreicherung nicht in das für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll vorgesehene Endlager Schacht Konrad bei Salzgitter gebracht werden solle.