Bonn (dpa) - Bundespräsident Joachim Gauck hat betont, dass Fremdenfeindlichkeit keine Frage der Geografie sei. Auf die Frage, wo er "Dunkeldeutschland" verorte, sagte er in Bonn: Jedenfalls sei das nicht geografisch gemeint. Sondern es hänge von Haltungen ab, die Menschen an den Tag legten. Roger Lewentz, der Vorsitzende der Innenminister-Konferenz, hatte gesagt, in Ostdeutschland gebe es "eine größere Bereitschaft zu einer fremdenfeindlichen Radikalisierung" als im Westen.