São Paulo (AFP) Volkswagen hat eine Untersuchung zu Vorwürfen eingeleitet, mit der Militärdiktatur in Brasilien (1964-1985) zusammengearbeitet zu haben. Das Unternehmen erklärte am Mittwoch, es habe frühere Arbeiter kontaktiert, um ihre Vorwürfe anzuhören. Am Vortag hatten ehemalige Beschäftigte und Aktivisten Anzeige gegen den Konzern erstattet, weil er die Verfolgung und Folterung von Gegnern der Diktatur erlaubt habe. So soll der Konzern zugelassen haben, dass zwölf Arbeiter einer Fabrik am Rand von São Paulo festgenommen und gefoltert wurden.