Berlin (dpa) - Gegen Deutschland und 18 andere EU-Länder wird die EU- Kommission heute 40 Vertragsverletzungsverfahren im Zusammenhang mit dem Asylrecht einleiten. Die Zeitung "Die Welt" schreibt unter Berufung "hohe, informierte EU-Kreise", diesen Ländern werde vorgeworfen, die bestehende europäische Asylgesetzgebung bisher nicht ausreichend umgesetzt zu haben. Betroffen seien neben Deutschland unter anderem auch Frankreich, Italien, Österreich, Spanien, die Niederlande und Ungarn. Bei einem Sondergipfel beraten die EU-Staats- und Regierungschefs heute über die Flüchtlingskrise.