Havanna (dpa) - Die kolumbianische Regierung und die linken Farc-Rebellen haben einen Durchbruch bei ihren Friedensverhandlungen erzielt. Beide Seiten einigten sich in Havanna auf einen juristischen Rahmen zur Aufarbeitung des über 50-jährigen Konflikts. Damit ist der Weg für eine spätere Friedensvereinbarung frei. Die Unterhändler verständigten sich auf ein eigenes Justizwesen zur Aufarbeitung der Verbrechen des Bürgerkriegs. Für politische Straftaten werde eine weitreichende Amnestie gewährt. Für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit gebe es keinen Straferlass.