Köln (AFP) Das Verlagshaus Axel Springer und die "Bild"-Zeitung müssen wegen ehrverletzender Berichterstattung über den Vergewaltigungsprozess gegen Jörg Kachelmann 635.000 Euro Schmerzensgeld an den Meteorologen zahlen. Die Springer-Publikationen hätten in der Berichterstattung zu dem Prozess unter anderem Informationen über Kachelmanns Sexualleben preisgegeben und damit seine Intimsphäre und sein Selbstbestimmungsrecht verletzt, entschied das Landgericht Köln in einem am Mittwoch verkündeten Urteil. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.